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Anmerkungen: Dieser Service ist nur für kritische Situationen gedacht, in denen Ihr Webshop ausfällt oder schwerwiegende Probleme aufweist. Für regelmäßigen Support nutzen Sie bitte unsere normalen Supportkanäle.

Umsatz- und Gewinnkosten: Verstehen Sie den Break-Even-Punkt Ihres Online-Shops

Umsatzkosten und Rentabilität geben Ihnen einen Überblick über Ihre Gewinnspanne pro Monat. Erfahren Sie, wie Sie die Zahlen nutzen können, um bessere Entscheidungen über Preisgestaltung, Einkauf und Sortiment zu treffen.

Læsetid: ca. 7 minutter
Schopejer

Umsatz ist nicht dasselbe wie Gewinn. Sie können Millionen umsetzen und trotzdem Geld verlieren, wenn Ihre Einkaufspreise im Verhältnis zu Ihren Verkaufspreisen zu hoch sind. „Warenverbrauch & Gewinnspanne“ verschafft Ihnen den Überblick: Wie viel verdienen Sie tatsächlich an Ihren Waren – und wie entwickelt sich das im Laufe der Zeit?

Die Statistik berechnet automatisch Ihre Deckungsquote pro Monat auf der Grundlage Ihrer tatsächlichen Bestellungen und der Einkaufspreise, die Sie für Ihre Produkte erfasst haben.

So nutzt du „Warenverbrauch & Gewinnspanne“ in Shoporama

Sie finden die Statistik unter „Statistik“ → „Warenverbrauch & Gewinnspanne“ im Shoporama-Adminbereich. Die Daten werden jede Nacht automatisch berechnet, sodass Sie nichts tun müssen, um sie auf dem neuesten Stand zu halten.

Oben sehen Sie vier Übersichtsübersichten:

  • Umsatz exkl. MwSt. – Ihr Gesamtumsatz ohne MwSt. und Versandkosten für den ausgewählten Zeitraum.
  • Warenverbrauch — was dich die Waren beim Einkauf gekostet haben (verkaufte Stückzahl × Einkaufspreis).
  • Gewinn – Umsatz abzüglich Warenverbrauch. Das ist Ihre Bruttomarge, also das, was Sie vor Fixkosten wie Gehältern, Miete und Marketing verdienen.
  • Deckungsgrad – Gewinn in Prozent des Umsatzes. Je höher dieser ist, desto mehr von jeder Umsatzkrone wird zum Gewinn.

Die Tabelle zeigt dieselben Zahlen aufgeschlüsselt nach Monaten, sodass du die Entwicklung im Zeitverlauf verfolgen kannst. Ein Balkendiagramm bietet dir einen visuellen Überblick, wobei Umsatz und Warenverbrauch als Balken und die Deckungsquote als Kurve dargestellt werden.

Vareforbrug & Avance i Shoporama med nøgletal for omsætning, vareforbrug, fortjeneste, og dækningsgrad samt søjlediagram pr. måned
Auf der Seite „Warenverbrauch & Gewinnspanne“ werden Umsatz ohne MwSt., Warenverbrauch, Gewinn und Deckungsgrad als vier Kennzahlen oben angezeigt. Das darunterliegende Säulendiagramm zeigt Umsatz und Warenverbrauch als Säulen sowie den Deckungsgrad als Kurve pro Monat.

Was ist eine gute Deckungsquote?

Das hängt von Ihrer Branche ab, aber als Faustregel für den E-Commerce gilt:

  • Über 40 % – Sie führen ein gesundes Unternehmen mit Spielraum für Marketing, Betrieb und Gewinn.
  • 20–39 % – durchschnittlich. Sie verdienen Geld, aber es gibt wahrscheinlich noch Verbesserungspotenzial.
  • Unter 20 % – Warnung. Ihre Margen stehen unter Druck, und es könnte schwierig werden, die Fixkosten zu decken.

Die Tabelle verwendet eine Farbcodierung, damit Sie schnell erkennen können, wie die einzelnen Monate abschneiden. Grün ist gut, Orange ist mittelmäßig und Rot erfordert Aufmerksamkeit.

Vergleich mit dem Vorjahr

Unter dem Umsatz wird die prozentuale Veränderung im Vergleich zum Vorjahresmonat angezeigt. Beispielsweise bedeutet +12 % im Vergleich zum Vorjahr, dass Sie in diesem Monat 12 % mehr verkauft haben als vor einem Jahr.

Unter der Deckungsrate wird die Veränderung in Prozentpunkten (pp) angezeigt. Beispielsweise bedeutet +3,2 pp, dass Ihre Deckungsrate im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres um 3,2 Prozentpunkte gestiegen ist. Ein Prozentpunkt ist die tatsächliche Differenz zwischen zwei Prozentwerten – ein Anstieg von 35 % auf 38,2 % entspricht einem Anstieg um 3,2 Prozentpunkte.

Der Vergleich macht es einfach, saisonale Schwankungen und langfristige Trends in Ihrem Unternehmen zu erkennen.

Fehlende Einkaufspreise

Wenn Sie Produkte ohne Einkaufspreis haben, zeigt eine Warnmeldung an, um wie viele Produkte es sich handelt und welchen Anteil sie am Umsatz ausmachen. Je mehr Produkte fehlen, desto ungenauer wird das Bild.

Sie können auf die Warnmeldung klicken, um eine Liste der betreffenden Produkte anzuzeigen und direkt zu diesen zu gelangen, um den Einkaufspreis einzutragen. Wenn du Varianten mit unterschiedlichen Einkaufspreisen hast, kannst du diese pro Variante angeben – die Statistik verwendet automatisch den Preis der Variante, sofern dieser eingegeben wurde.

Fünf Dinge, die Sie mit den Zahlen tun können

  1. Erkennen Sie Schwankungen frühzeitig. Eine über mehrere Monate hinweg sinkende Deckungsmarge ist ein Warnsignal. Liegt es an steigenden Einkaufspreisen? An mehr Rabatten? An einem veränderten Produktmix? Finden Sie die Ursache, bevor es zu einem Problem wird.
  2. Bewerten Sie Lieferantenverträge. Wenn Ihre Einkaufspreise steigen, die Verkaufspreise aber nicht mithalten, sinkt Ihre Deckungsmarge. Nutzen Sie die Zahlen als Argument bei Verhandlungen mit Lieferanten.
  3. Überprüfen Sie Ihre Preisgestaltung. Kombinieren Sie die Warenverbrauchsstatistik mit der ABC-Analyse, um Produkte zu identifizieren, die sich gut verkaufen, aber eine geringe Marge haben – und umgekehrt.
  4. Planen Sie Werbeaktionen mit klarem Blick. Rabatte senken Ihre Deckungsmarge. Das ist in Ordnung, wenn Sie das im Voraus wissen und berechnet haben, was es kostet. Behalten Sie die Deckungsmarge in den Aktionsmonaten im Auge.
  5. Setzen Sie sich Ziele. Verwenden Sie die historische Deckungsrate als Ausgangsbasis und legen Sie ein realistisches Ziel für die nächsten 6 Monate fest. Überprüfen Sie die Entwicklung monatlich.

Kombinieren Sie dies mit einer ABC-Analyse

„Warenverbrauch & Gewinn“ liefert dir den Gesamtüberblick, während die ABC-Analyse auf Produktebene eingeht. Nutze beide zusammen:

  • Sehen Sie sich die Gesamtdeckungsrate in „Warenverbrauch & Gewinn“ an – ist sie zufriedenstellend?
  • Öffnen Sie die ABC-Analyse und wählen Sie „Deckungsbeitrag“ als Kennzahl – finden Sie die Produkte, die den Deckungsgrad am stärksten belasten.
  • Vergleichen Sie dies mit der ABC-Analyse auf Basis des Umsatzes – Produkte, die beim Umsatz in die Kategorie A fallen, beim Deckungsbeitrag jedoch in die Kategorie C, sind Warnsignale.

Gut zu wissen

  • Die Berechnung dient nur als Anhaltspunkt. Die Statistik verwendet die Einkaufspreise, die derzeit für Ihre Produkte erfasst sind. Wenn Sie den Einkaufspreis seit dem Verkauf der Waren geändert haben, spiegelt die Berechnung den aktuellen Preis wider, nicht den historischen. Halten Sie Ihre Einkaufspreise auf dem neuesten Stand, um möglichst genaue Zahlen zu erhalten.
  • Die Daten werden jede Nacht aktualisiert. Die Statistik wird jede Nacht automatisch für die letzten drei Monate neu berechnet, sodass neue Bestellungen und Änderungen fortlaufend erfasst werden.
  • Es werden nur bezahlte Bestellungen berücksichtigt. Stornierte und unbezahlte Bestellungen fließen nicht in die Berechnung ein.
  • Kreditaufträge werden herausgefiltert. Gutschriften (Kopien von Aufträgen mit negativen Beträgen) werden nicht berücksichtigt, damit Rücksendungen das Bild nicht verzerren.

Los geht’s

Öffnen Sie „Warenverbrauch & Gewinnspanne“ und überprüfen Sie Ihre Deckungsquote für die letzten Monate. Stellen Sie sicher, dass Ihre Einkaufspreise eingegeben sind – je vollständiger die Daten, desto besser der Einblick.

Nutzen Sie die Statistik als festen Kontrollpunkt in Ihrem Unternehmen. Ein monatlicher Blick auf die Deckungsquote dauert nur wenige Minuten, gibt Ihnen aber ein klares Bild davon, ob sich Ihr Unternehmen in die richtige Richtung bewegt.

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