Offline-Konversionen für Google Ads und Microsoft Ads
Senden Sie Ihre Shoporama-Bestellungen als Offline-Konversionen an Google Ads und Microsoft Ads. Sie erhalten eine vollständige Zuordnung von Verkäufen zu Klicks über einen sicheren CSV-Feed.
Wenn ein Kunde auf eine Google- oder Microsoft-Anzeige klickt und später in Ihrem Shoporama-Webshop einkauft, können Sie diesen Verkauf als Offline-Conversion an die Anzeigenplattform melden. Dadurch erhalten Sie genaue ROAS-Werte, korrekte Gebotsstrategien und eine vollständige Attribution – auch wenn der Kauf erst Tage nach dem Klick erfolgt.
Was sind Offline-Conversions?
Offline-Conversions sind Verkäufe, die die Werbeplattform nicht selbst in Echtzeit im Browser verfolgen kann, die Sie aber selbst zurückmelden. Shoporama speichert die eindeutige Klick-ID der Anzeige (gclid für Google und msclkid für Microsoft) in der Bestellung und stellt anschließend eine CSV-Datei bereit, die Google Ads und Microsoft Ads täglich automatisch abrufen.
So funktioniert der Ablauf
- Der Kunde klickt auf eine Anzeige. Die URL enthält eine Klick-ID, die als Query-Parameter hinzugefügt wird.
- Shoporama speichert die Klick-ID in der Sitzung des Kunden, solange der Browser geöffnet ist.
- Wenn der Kunde einen Kauf abschließt, wird die Klick-ID mit der Bestellung verknüpft.
- Shoporama stellt einen CSV-Feed mit bezahlten Bestellungen der letzten 90 Tage bereit.
- Google Ads und Microsoft Ads laden die Datei automatisch herunter und ordnen die Conversions den ursprünglichen Klicks zu.
Einrichtung in Shoporama
Sie finden die Einstellungen unter „Webshop“ und anschließend unter „Tracking“ im Admin-Bereich. Setzen Sie ein Häkchen bei „Google Ads“, „Microsoft Ads“ oder bei beiden, je nachdem, auf welchen Plattformen Sie werben.

Google Ads
- Aktivieren Sie Google Ads unter „Tracking“.
- Laden Sie ads@shoporama.dk als Administrator in Ihr Google Ads-Konto ein, damit wir Ihnen bei der Einrichtung helfen können, falls Sie Fragen haben.
- Erstellen Sie in Google Ads einen Conversion-Punkt vom Typ „Import aus Klicks “.
- Shoporama zeigt Ihnen eine URL, einen Benutzernamen und ein Passwort für die automatische Datendatei an.
- Richten Sie mit diesen Informationen den automatischen Datenabruf (Scheduled Uploads) in Google Ads ein.
Microsoft Ads
- Aktivieren Sie Microsoft Ads unter „Tracking“.
- Shoporama zeigt Ihnen eine URL, einen Benutzernamen und ein Passwort für den Feed an.
- Richten Sie mit diesen Angaben den automatischen Import von Offline-Conversions in Microsoft Ads ein.
Inhalt der CSV-Datei
Die Datei enthält alle bezahlten Bestellungen der letzten 90 Tage, für die eine Klick-ID gespeichert ist. Bestellungen ohne Klick-ID werden übersprungen, sodass die Datei nur die Zeilen enthält, die die Werbeplattform zuordnen kann.
Die beiden Feeds weisen leicht unterschiedliche Spalten auf, da Google und Microsoft unterschiedliche Felder verlangen.
Google Ads-Feed (8 Spalten)
Die Datei wird mit folgendem Header bereitgestellt:
Google-Klick-ID, Conversion-Name, Conversion-Zeit, Conversion-Wert, Conversion-Währung, Anzeigen-Nutzerdaten, Anzeigen-Personalisierung, Bestell-ID
- Die Google-Klick-ID ist die „gclid“ des ursprünglichen Anzeigenklicks. Shoporama bereinigt die Klick-ID automatisch von eventuellen zusätzlichen Abfrageparametern, damit Google sie abgleichen kann.
- „Conversion Name“ wird immer auf „Purchase“ gesetzt. Stellen Sie sicher, dass der Name mit dem von Ihnen in Google Ads erstellten Conversion-Punkt übereinstimmt.
- „Conversion Time“ ist der Zeitpunkt der Bestellerstellung mit Zeitzone, z. B. 2026-05-01 14:32:18+0200. Die Zeitzone gewährleistet eine korrekte Zuordnung auch über die Sommerzeit hinweg.
- „Conversion Value“ ist der Gesamtbetrag der Bestellung einschließlich Versandkosten und Mehrwertsteuer. Dies liefert das aussagekräftigste Bild des tatsächlichen Umsatzes pro Anzeige.
- „Conversion Currency“ ist die Währung des Online-Shops als ISO-Code, z. B. DKK, EUR oder SEK.
- „Ad User Data“ wird immer auf „Granted“ gesetzt und teilt Google mit, dass der Kunde der Verwendung von Daten zur Anzeigenverfolgung zugestimmt hat. Dieses Feld wird von Google für die korrekte Abwicklung in der EU verlangt.
- „Ad Personalization“ wird ebenfalls auf „Granted“ gesetzt und gibt die Einwilligung zu personalisierten Anzeigen an. Auch dies ist eine Anforderung von Google, damit Conversions in der EU korrekt zugeordnet werden können.
- „Order ID“ ist die Shoporama-eigene Bestellnummer, damit Sie die einzelne Bestellung im Admin-Bereich leicht wiederfinden und Querverweise zwischen Google Ads und Ihrer eigenen Buchhaltung herstellen können.
Microsoft Ads-Feed (5 Spalten)
Microsoft Ads erfordert weniger Felder. Die Datei wird mit folgendem Header geliefert:
Microsoft Click ID, Conversion Name, Conversion Time, Conversion Value, Conversion Currency
- Die „Microsoft Click ID“ ist die msclkid aus dem Anzeigenklick.
- „Conversion Name“ wird immer auf „Purchase“ gesetzt und muss mit Ihrem Conversion-Ziel in Microsoft Ads übereinstimmen.
- „Conversion Time“ ist der Zeitpunkt der Auftragserstellung im ISO 8601-Format mit Zeitzone.
- „Conversion Value“ ist der Gesamtbetrag der Bestellung einschließlich Versandkosten und Mehrwertsteuer.
- „Conversion Currency“ ist die Währung des Shops als ISO-Code.
Hinweis: Shoporama sendet im Google-Feed für „Ad User Data“ und „Ad Personalization“ immer den Wert „Granted“. Wenn Ihre Kunden diese Option deaktivieren können sollen, müssen Sie die Einwilligung selbst über den „Consent Mode v2“ in Ihren Tracking-Einstellungen verwalten, damit die Signale bereits vom Browser aus korrekt gesendet werden.
Sicherheit
Beide CSV-Feeds sind durch HTTP-Basic-Authentifizierung geschützt. Benutzername und Passwort werden automatisch pro Shop generiert und unter den Tracking-Einstellungen angezeigt. Nur Anfragen mit korrekten Anmeldedaten können auf die Dateien zugreifen, sodass Ihre Bestellungen niemals öffentlich zugänglich sind.
REST-API
Die Klick-IDs (gclid und msclkid) sind auch über die REST-API von Shoporama am Bestell-Endpunkt verfügbar, falls du eine eigene Integration erstellen oder Daten in andere Systeme exportieren möchtest.
Häufig gestellte Fragen
Warum hat Microsoft nur 5 Felder, während Google 8 hat?
Google benötigt „Ad User Data“, „Ad Personalization“ und die „Order ID“, um die EU-Vorschriften zur Einwilligung einzuhalten und den Abgleich von Bestellungen zu vereinfachen. Microsoft Ads stellt diese Anforderungen nicht, daher ist der Feed bewusst schlanker gehalten. Beide Feeds entsprechen den offiziellen Spezifikationen der jeweiligen Plattform.
Wie lange dauert es, bis meine Conversions in Google Ads angezeigt werden?
Google ruft die Datei in der Regel einmal täglich ab, sodass es bis zu 24 Stunden dauern kann, bis die Conversion in Google Ads sichtbar ist, nachdem die Bestellung erstellt wurde. Die Datei enthält immer bezahlte Bestellungen der letzten 90 Tage, damit Google nachträgliche Klicks zuordnen kann, die erst spät zu einer Conversion führen.
Was passiert, wenn der Kunde keine Einwilligung für personalisierte Anzeigen erteilt hat?
Die Standardeinstellung sendet „Granted“ sowohl für „Ad User Data“ als auch für „Ad Personalization“. Wenn Sie die Entscheidung des Kunden respektieren möchten, müssen Sie den Consent Mode v2 in Ihrer Tracking-Lösung verwenden, damit die Signale bereits korrekt vom Browser gesendet werden, bevor die Klick-ID gespeichert wird.
Werden Versandkosten und Mehrwertsteuer im Conversion-Wert berücksichtigt?
Ja. Wir übermitteln den Gesamtbestellwert einschließlich Versandkosten und Mehrwertsteuer. Dies liefert das genaueste Bild des Umsatzes pro Anzeigenklick und entspricht dem Betrag auf Ihrer Rechnung.
Was mache ich, wenn eine Conversion in Google Ads nicht übereinstimmt?
Überprüfen Sie zunächst, ob die Bestellung eine gespeicherte Klick-ID enthält. Diese können Sie direkt in der Bestellung im Admin-Bereich oder über die REST-API einsehen. Fehlt die Klick-ID, hat der Kunde wahrscheinlich nicht über eine getrackte Anzeige geklickt oder das Cookie wurde vor dem Kauf gelöscht. Überprüfen Sie außerdem, ob der Conversion-Punkt in Google Ads genau „Purchase“ heißt.
Kann ich Offline-Conversions zusammen mit GA4 verwenden?
Ja. Offline-Conversions werden direkt an Google Ads übermittelt und haben keinen Einfluss auf die GA4-Berichte. GA4 erfasst browserbasiertes Verhalten, während dieser CSV-Feed die tatsächlichen Verkäufe an die Ads-Plattform liefert. Die beiden Systeme ergänzen sich, ohne dass es zu doppelten Conversions kommt, solange Sie nicht gleichzeitig GA4-Conversions in Google Ads importieren.
Wo kann ich die einzelne Bestellung hinter einer Conversion einsehen?
Im Google Ads-Feed enthält die Spalte „Order ID“ Ihre eigene Shoporama-Bestellnummer. Suchen Sie diese im Admin-Bereich unter „Bestellungen“, um Kunde, Betrag und Produkte anzuzeigen. Im Microsoft-Feed ist die „Order ID“ nicht enthalten, daher müssen Sie hier anhand von Zeitpunkt und Betrag abgleichen, wenn Sie die Bestellung finden möchten.
Wie weit reicht der Zeitrahmen der CSV-Datei zurück?
Die Datei enthält bezahlte Bestellungen der letzten 90 Tage. Das reicht aus, damit Google und Microsoft Conversions kontinuierlich zuordnen können, auch bei Klicks, die erst später zu einer Conversion führen. Wenn Sie für die interne Berichterstattung einen längeren Zeitrahmen benötigen, können Sie die Daten über die REST-API abrufen.
Sollte ich Offline-Conversions oder serverseitiges Tracking verwenden?
Verwenden Sie gerne beides. Offline-Conversions sind die zuverlässigste Methode, um Verkäufe in Google Ads und Microsoft Ads zu erfassen, da sie auf tatsächlichen Bestellungen in Ihrer Datenbank basieren. Server-seitiges Tracking wird für andere Plattformen wie beispielsweise die Meta Conversions API verwendet, bei denen kein CSV-Import möglich ist.
Haben Sie Fragen? Schreiben Sie an support@shoporama.dk – wir helfen Ihnen gerne weiter.
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